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Metadaten („Daten über Daten“) beschreiben Eigenschaften und Inhalt von Objekten, zum Beispiel Forschungsdaten. Metadaten eines Datenpakets in RADAR umfassen zum einen deskriptive Metadaten, welche die Auffindbarkeit, Referenzierung und Nachnutzbarkeit ermöglichen (z.B. Titel, Ersteller, Thema oder Identifier eines Datensatzes). Sie werden durch Kuratoren und Subkuratoren erstellt. Zum anderen generiert RADAR technische Metadaten (z.B. Angaben zu Datenvolumen, Datenformat und Prüfsummen), welche für die langfristige Datenspeicherung von Bedeutung sind. Darüber hinaus erstellt das System noch automatisch Metadaten für die Langzeitarchivierung gemäß dem PREMIS-Standard, in den alle Ereignisse vom ersten Hochladen bis zur Erstellung von Kopien bei der Migration auf neuere Speichermedien festgehalten und dokumentiert werden. Die Metadaten der über RADAR publizierten Datenpakete sind stets öffentlich einsehbar. Sie werden im Rahmen der DOI-Vergabe und Registrierung bei DataCite durch RADAR automatisch ins DataCite-Format umgewandelt. Gleichzeitig erfolgt auch die Umwandlung ins DublinCore-Format, um die Metadaten standardkonform über einen OAI-Provider öffentlich zum Harvesting anbieten zu können. Die Dokumentation des RADAR Metadatenschemas ist hier verfügbar.