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RADAR Benefits

Forschungsdaten

Neue Herausforderungen für Institutionen und Forschende

Die Anforderungen an Forschende, Hochschulen und außerhochschulische Einrichtungen, Forschungsprozesse und deren Ergebnisse möglichst transparent, reproduzierbar und nachvollziehbar darzustellen, sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Neben den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis fordern heute immer mehr nationale und internationale wissenschaftspolitische Akteure und Drittmittelgeber Maßnahmen zur langfristigen Datensicherung, Bereitstellung und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten im Sinne der FAIR Principles ein. Auch verlangen Verlage und wissenschaftliche Zeitschriften zunehmend die eigenständige Publikation der Forschungsdaten, um Forschungsergebnisse transparent und nachvollziehbar zu machen. Für die Forschungsgemeinschaft selbst können Forschungsdaten auch jenseits des ursprünglichen Erhebungskontexts relevant sein. 

Forschende, Hochschulen und außerhochschulische Einrichtungen müssen sich diesen  Herausforderungen stellen. Vor diesem Hintergrund wurde RADAR als disziplinunabhängiges Repositorium für die Archivierung und Publikation digitaler Forschungsdaten entwickelt.  

RADAR FÜR INSTITUTIONEN

RADAR unterstützt verlässliches und sicheres Forschungsdatenmanagement auch dort, wo eigene Infrastrukturen oder Dienste fehlen

RADAR für Forschende

Um die Wahrnehmung ihrer Forschungsergebnisse zu maximieren, unterstützt RADAR Forscher beim Kuratieren, Archivieren, Teilen und Publizieren Ihrer Forschungsdaten.

FAIR PRINCIPLES

RADAR fördert die Umsetzung der FAIR Principles für Forschungsdaten.

 

 

 

 

RADAR für Institutionen

RADAR unterstützt verlässliches und sicheres Forschungsdatenmanagement, wo eigene Dienste, Infrastrukturen oder IT-Personal fehlen.

Als disziplinunabhängiges Forschungsdaten-Repository ist RADAR für Ihre Institution empfehlenswert, wenn Sie:

  • keine eigene Forschungsdaten-Infrastruktur betreiben können oder möchten,
  • RADAR als Ergänzung zu existierenden Angeboten oder etablierten disziplinspezifischen Datenzentren nutzen möchten,
  • lokale Speichersysteme oder externe Speicherdienstleister für die Verwahrung Ihrer Forschungsdaten einsetzen möchten, jedoch keine eigene Repository-Software hosten und pflegen möchten (RADAR Hybrid),
  • ein individuelles Forschungsdatenrepository unter lokaler Domain anbieten, dessen Software-Entwicklung und Unterhalt jedoch nicht selbst übernehmen möchten (RADAR Local).

Dabei ist RADAR weit mehr als nur ein Tape-Archiv!

 

Vorteile für Institutionen

Der Einsatz von RADAR schont Ressourcen und spart Kosten, die für den Aufbau und Unterhalt eines institutionseigenen Forschungsdaten-Repositorys anfallen.

 

Insbesondere RADAR Cloud kann innerhalb kurzer Zeit an Ihrer Einrichtung implementiert und flexibel an Ihre Workflows angepasst werden.

 

RADARs Rollen- und Rechtemanagement unterstützt die delegierte Administration durch Ihre Einrichtung und stellt sicher, dass nur berechtigte Nutzende Forschungsdaten hinterlegen, archivieren und publizieren.

 

Nimmt Ihre Institution an DFN-AAI teil, können sich Nutzende unkompliziert mit der institutionellen Nutzerkennung authentifizieren. Ansonsten steht eine Selbstregistrierungs-Option bereit.


Neben dem komplett gehosteten RADAR Cloud-Service stehen mit RADAR Hybrid und RADAR Local zwei Betriebsvarianten zur Verfügung, bei denen eigene IT-Ressourcen in RADAR integriert werden.

RADAR kann an Ihre Workflows zur Datenaufbereitung und Qualitätssicherung angepasst werden. Interne Administrierende verwalten RADAR-Arbeitsbereiche als zentrale Einstiegspunkte für Forschende. Nutzungsstatistiken und flexible Quota unterstützen diese Prozesse.

 

Die RADAR Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und lässt sich per Institutionslogo und Schmuckfarbe an Ihr Corporate Design anpassen.

 

Forschungsdaten können mit Ihrem eigenen DOI-Präfix publiziert werden. Die Metadaten Ihrer Datenpublikationen sind als Set über unseren OAI-Provider harvestbar und zur automatisierten Integration in Ihren Publikationslisten nutzbar.

 

Die RADAR Software ist modular aufgebaut und kann über Programmierschnittstellen (APIs) anprogrammiert werden. Für maximale Integrationstiefe in bestehende Infrastrukturen und Workflows kann die RADAR API genutzt und eine maßgeschneiderte Benutzeroberfläche implementiert werden. 

 

In RADAR Hybrid können alternative Archivspeicher integriert werden, z.B. Ihr lokales Rechenzentrum oder ein externer Speicherdienst.

 

RADAR Local wird von FIZ Karlsruhe komplett auf Ihren IT-Ressourcen betrieben. Die Startseite ist nach Ihren Bedürfnissen gestaltbar und der Dienst läuft unter einer Internetadresse Ihrer Wahl.

RADAR garantiert eine sichere und dateiformatunabhängige Datenspeicherung (Bitstream Preservation). Archivierte Daten verwahrt RADAR Clousd über die gewählte Haltefrist (5, 10, 15 Jahre), bei publizierten Daten sichert RADAR Cloud deren Verfügbarkeit für mindestens 25 Jahre.

 

RADAR ermöglicht die Beschreibung von Datenpaketen, sowie der darin enthaltenen Dateien und Verzeichnisse mit Metadaten. Das RADAR Metadatenschema ist interoperabel (DataCite, Dublin Core, schema.org) und unterstützt die Umsetzung der FAIR Principles. 

 

Der komplette RADAR-Service und die technische Infrastruktur von RADAR Cloud unterliegen deutschem Recht. Forschungsdaten werden bei RADAR Cloud in 3 Kopien an unterschiedlichen geographischen Standorten ausschließlich in akademischen Rechenzentren in Deutschland gespeichert.

 

RADAR stellt Ihnen vielfältige offene Schnittstellen zur Verfügung, ein Vertragsschluss resultiert nicht in einem „Vendor Lock-In".

 

RADAR verfügt über eine Exit-Strategie. Sofern FIZ Karlsruhe - aus welchen Gründen auch immer - RADAR nicht weiter betreibt, ist der Übergang der Aufgaben an eine andere Einrichtung und deren Finanzierung sichergestellt.

 

Da noch nicht für alle forschungsdatenbezogenen Repository-Typen passende Zertifizierungsverfahren existieren, kann RADAR aktuell nicht nach den Kriterien des CoreTrustSeal zertifiziert werden. Ihre Institution kann für das eigene RADAR-Repository jedoch selbst das CoreTrustSeal beantragen.

 

Anfallende Kosten werden jährlich abgerechnet. Bei RADAR Cloud setzen sich diese aus Grundgebühr sowie nutzungsbasierten Gebühren zusammen, für RADAR Hybrid und RADAR Local werden Pauschalgebühren berechnet.

 

Über Quotenregelungen können Sie das maximal nutzbare Speichervolumen im Voraus definieren und so bei RADAR Cloud entstehende Kosten begrenzen.

 

Für große Datenvolumina ab 50TB bietet RADAR Cloud rabattierte Preise.


Bei RADAR Hybrid und RADAR Local fallen keine volumenabhängigen Kostenanteile an. Die jährlichen Gebühren sind konstant kalkulierbar, auch wenn Sie mittel- bis langfristig mit hoher Nutzung und großen Datenvolumina rechnen.

 

FIZ Karlsruhe verfolgt mit RADAR keine kommerziellen Interessen. Vielmehr sehen wir das Angebot von RADAR als Teil unseres Auftrags gemäß dem Leitmotiv "Advancing Science".

RADAR Cloud wurde im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts (2013-2016) unter dem Motto "Aus der Community - für die Community" entwickelt und nach Beendigung der Projektphase verstetigt. FIZ Karlsruhe betreibt RADAR Cloud in Kooperation mit anderen namhaften wissenschaftlichen Infrastruktureinrichtungen. 

 

Gemeinsam mit dem RADAR Nutzerbeirat verfolgen wir die in der DFG-Projektphase begonnene, bedarfsorientierte Weiterentwicklung auch im Produktivbetrieb konsequent weiter.

 

Wir sind bestrebt, RADAR in die entstehende nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu integrieren. Wir folgen damit unserem Leitmotiv "Advancing Science", die Wissenschaften in ihrer Weiterentwicklung zu fördern mit dem Ziel, die gesamte wissenschaftliche Wertschöpfungskette zu unterstützen.

 

Unser Forschungsbereich „Immaterialgüterrechte in verteilten Informationsinfrastrukturen“ beschäftigt sich intensiv mit rechtlichen Fragestellungen rund um das Thema Forschungsdatenmanagement. Davon profitiert RADAR in Form von juristisch geprüften Nutzungs- und Lizenzbedingungen und auch mit Hilfestellungen für die Nutzenden, z.B. hinsichtlich Lizenzen, Urheberrecht und Datenschutz

 

 

 

 

RADAR für Forschende

 

RADAR ermöglicht es Ihnen, Ihre Forschungsdaten aus abgeschlossenen Studien und Projekten einfach zu verwalten, sicher zu speichern, zu teilen, begutachten zu lassen und zu publizieren.

So schafft RADAR die Voraussetzungen für die langfristige Verfügbarkeit, Auffindbarkeit und Zitierbarkeit Ihrer Forschungsdaten. Damit können Sie und Dritte auch nach Projektende noch auf Ihre Forschungsdaten zugreifen und diese für Forschungsfragen jenseits des ursprünglichen Erhebungskontextes nachnutzen.

 

Vorteile für Forschende

Das RADAR Metadatenschema ist disziplinunabhängig. Es kann für die Beschreibung von Forschungsdaten aller Fachdisziplinen eingesetzt werden.

 

RADAR gibt keinerlei Beschränkungen hinsichtlich des Datentyps oder -formats vor (für die Langzeitarchivierung geeignete Formate werden empfohlen).

Bei RADAR entscheiden Sie, welche Forschungsdaten öffentlich eingesehen werden können und welche nur für Sie zugänglich archiviert bleiben.

 

Dank des RADAR Rollen- und Zugriffskonzepts können Sie archivierte Daten auch mit anderen registrierten Nutzerinnen und Nutzern teilen.

 

In RADAR archivierte Forschungsdaten erfüllen nationale und internationale Anforderungen an Haltefristen sowie die Gute Wissenschaftliche Praxis.

In RADAR publizierte Forschungsdaten bekommen automatisch einen Persistent Identifier (DOI) zugewiesen. Dadurch sind sie eindeutig identifizierbar und können zitiert, aufgefunden und mit Publikationen verknüpft werden.

 

Sollen Ihre mit RADAR publizierten Forschungsdaten nicht sofort veröffentlicht werden, können Sie eine Embargofrist von bis zu einem Jahr festlegen. Ihre Daten sind erst nach Ablauf dieser Frist öffentlich zugänglich.

 

RADAR unterstützt den Review-Prozess vor der Veröffentlichung Ihrer Forschungsdaten durch Gutachter oder den Verlag über einen sicheren, privaten Link.

 

Für jedes in RADAR hinterlegte Datenpaket wählen Sie eine Lizenz (z.B. Creative Commons 4.0) und legen damit Nutzungsbedingungen für Ihre Forschungsdaten fest.

 

Die Metadaten publizierter Forschungsdaten werden automatisch bei DataCite, Google und B2FIND (EUDAT) indexiert und über standardisierte Protokolle (OAI-PMH) zum Harvesting angeboten. Dies sorgt für maximale Verbreitung und Auffindbarkeit Ihrer Forschungsdaten.

RADAR bietet Zugriffs- und Download-Statistiken, mit denen Sie den Impact Ihrer Forschungsergebnisse einschätzen können.

 

Die Kosten für die Archivierung und Publikation von Forschungsdaten sind transparent und vorab kalkulierbar. Anfallende Kosten können bereits bei der Einwerbung von Projektmitteln mit beantragt werden.

 

RADAR fördert die Umsetzung der FAIR Principles für Ihre Forschungsdaten: Findable, Accessible, Interoperable, Reusable.

 

 

 

 

RADAR fördert die Umsetzung der FAIR Principles für Forschungsdaten

Mit der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zur Archivierung oder Veröffentlichung von Forschungsdaten dient RADAR auch der Forschungsgemeinschaft im Allgemeinen. Mit RADAR veröffentlichte Forschungsdaten können von Dritten gefunden, gemäß den Lizenzbedingungen wiederverwendet und zitiert werden.
 

Die FAIR Principles definieren Maßnahmen, mit denen Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar gemacht werden können. Viele wissenschaftspolitische Akteure, darunter Forschungsförderer, unterstützen die Forderung nach FAIR Data.

 

Detailansicht zur Umsetzung der FAIR Principles mit RADAR zum Download

 

Vorteile

Die RADAR-Software unterstützt die standardisierte Beschreibung von Dateien, Dateiverzeichnissen und Datenpaketen mit Metadaten. Die Metadaten liegen als validierbares XML vor.

 

Das RADAR Metadatenschema definiert 10 Pflichtfelder und zusätzlich 13 optionale Felder, um den Entstehungskontext der Forschungsdaten zu dokumentieren.

 

Jedes über RADAR publizierte Datenpaket erhält einen DOI und wird automatisch bei DataCite registriert. Dadurch ist es eindeutig und dauerhaft identifizierbar, zitierfähig und kann mit einer wissenschaftlichen Publikation verknüpft werden.

 

Die Metadaten publizierter Forschungsdaten werden automatisch bei DataCite, Google und B2FIND (EUDAT) indexiert und über standardisierte Schnittstellen-Protokolle (OAI-PMH) zum Harvesting angeboten. Dies fördert die Dissemination und Auffindbarkeit des Forschungsoutputs.

Über die Datenpublikation in RADAR können Forschungsdaten für Dritte zugänglich gemacht werden.

 

Berechtigte Personen können registrierten Nutzern auch Zugang zu archivierten Datenpaketen gewähren.

 

Bei der Beschreibung von Daten kann über Persistente Identifikatoren eine Verknüpfung zu anderen Ressourcen hergestellt werden.

Das RADAR Metadatenschema basiert auf dem DataCite-Metadatenschema 4.0 und gewährleistet dadurch die Interoperabilität mit anderen Datenquellen.

 

Das Metadatenschema sieht eine Kombination aus Einträgen über kontrollierte Vokabulare und Freitextfelder vor. Damit wird die Interoperabilität heterogener Datensätze unterstützt, ohne die Erfassung disziplinspezifischer Besonderheiten einzuschränken.

 

Über DOIs können publizierte Datenpakete mit anderen Quellen verknüpft werden.

Für jedes in RADAR hinterlegte Datenpaket muss eine Lizenz (z.B. Creative Commons 4.0) vergeben werden. Damit können die Nutzungsbedingungen für Forschungsdaten festgelegt werden.

 

Das RADAR Metadatenschema sieht Angaben zur Herkunft und zum Erhebungskontext der Forschungsdaten vor. Damit können Dritte die Forschungsdaten besser verstehen und deren Nachnutzbarkeit einschätzen.